Rennradfahren in der Regio

Rennradfahrer finden hier wirklich ideale Bedingungen. Das milde Klima und die Vielfalt an unterschiedlichen Strecken lassen das Rennradlerherz höher schlagen.
Flache Strecken in der Rheinebene sind bestens geeignet für gemütliches Grundlagentraining, die Anstiege in den Bergen verlangen dann schon nach einer gewissen Kondition, es müssen ja nicht gleich die "harten Brocken" wie Schauinsland, Belchen, Kandel oder der Grand Ballon im Elsaß sein.

Im Frühjahr bietet sich insbesondere das Markgräflerland südlich von Freiburg mit seiner sanften Hügellandschaft und tausenden von blühenden Obstbäumen als ideales Revier für die ersten Ausfahrten in der Saison an. Oftmals wird diese schöne Gegend auch als die "Toskana Deutschlands" bezeichnet. Nicht ohne Grund hat das Team Telekom in Badenweiler im Markgräflerland einen Trainingsstandort eingerichtet.

Sportlich herausfordender sind die Strecken in die Berge. Die Anstiege verlangen auch dem ambitionierten Radler einiges ab, die schöne Aussicht entschädigt dafür. Besonders zu empfehlen ist eine Tour auf den Belchen, dort kann man bis zum Belchenhaus auf 1370 Metern Höhe hinauffahren und von der Terasse bei einer kleinen Stärkung das atemberaubende Panorama genießen. Der Blick schweift über die Höhen und Täler des Schwarzwalds, bei gutem Wetter erscheint die Alpenkette zum Greifen nahe zu sein. Und das Beste daran: die letzten 3,8 Kilometer sind autofrei, bei der Abfahrt sollte man deshalb auch mit Spaziergängern auf der Strasse rechnen

Die alljährliche Regio-Tour, ein Etappen-Rennen mit 5 Tagesetappen samt Einzelzeitfahren, sollte sich der Radsport-Fan nicht entgehen lassen.
www.regio-tour.de

Tourentipps findet man hier: www.quaeldich.de