"pro scholare" - nachhaltig im besten Sinn

Wolfgang Frey hat ein Konzept entwickelt, das er das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigkeit in der Architektur nennt: „Unsere Strategien, den drängenden architektonischen Fragen in Lebensraumgestaltung und Stadtentwicklung zu begegnen, lauten: ökologisch sinnvoll, finanzierbar und wirtschaftlich, innovativ, sozial integrativ und Anreize setzend, um über gewohnte Strukturen hinaus zu gehen.“

Eines der ersten Modellprojekte, das nach dem Fünf-Finger-Prinzip realisiert wurde, war das pro scholare Gebäude im Freiburger Rieselfeld. Dabei bezeichnet „pro scholare“ nicht nur das Mehrfamilienhaus mit 82 Wohnungen und verschiedenen, gewerblich genutzten Einheiten in der Rieselfeldallee 23, sondern ist gleichzeitig Name einer genossenschaftsorientierten Vermietungsgesellschaft, die zwischen Eigentümern und Mietern zwischengeschaltet ist.

Die pro scholare erfüllt damit gleich zwei wesentliche Funktionen. Einerseits ist sie Teil eines integrativen sozialen Konzepts. Denn als Generalmieterin kann sie nicht nur die Mietpreise, sondern auch die soziale Durchmischung der Bewohnerstruktur des Hauses gezielt steuern. Das sechsgeschossige Gebäude bietet so Platz für Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, genauso wie für Menschen mit und ohne Behinderung. Denn im Haus befindet sich auch barrierefrei erreichbarer Wohnraum.

Doch damit nicht genug. Die gebaute Umgebung soll auch die Kommunikation unter den Bewohnern und die Identifikation mit ihrem Zuhause fördern, zum Beispiel über eine kleine Kunstgalerie im Brandschutztreppenhaus oder über Setzkästen in den Fluren, die zu jeder Wohnung gehören und die von den Bewohnern gestaltet werden können. Außerdem unterstützt die pro scholare das Miteinander durch gezielte Wohnraummoderation.

 Mehr...

Weitere informationen unter: www.architekten-frey.de

Architekten Frey
Käthe-Kollwitz-Str. 18
79111 Freiburg
Tel: +49 (0) 761 6124737

Pro Scholare