Alternsgerechtes Arbeiten

Mit dem Ziel, dem Mittelstand konkrete Handlungsempfehlungen für ein alternsgerechtes Arbeitsumfeld an die Hand zu geben, hat das Fraunhofer IAO im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und in Kooperation mit der Allianz für Fachkräfte Baden-Württemberg die Studie »Alternsgerechtes Arbeiten« durchgeführt. Ziel ist, vor allem kleine und mittlere Unternehmen darin zu unterstützen, sich mit dem demografischen Wandel zu befassen und unternehmensspezifische Lösungen zu finden.

In der Studie »Alternsgerechtes Arbeiten« finden Sie die gesammelten Erfahrungen und guten Beispiele von 27 Unternehmen.

Hier gehts zur Studie

Leih-Omas oder neudeutsch: Granny Aupairs gesucht!

Frauen über 50 werden weltweit als Aupair-Oma vermittelt. Zwischen 3 Monaten und einem Jahr dauern die Aufenthalte in Gastfamilien oder sozialen Projekten.

Mehr dazu...

Integrative Betriebe in Freiburg und der Regio

Integrationsfachdienst - Arbeit vermitteln und sichern

Der Integrationsfachdienst (IFD) unterstützt Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung dabei, am allgemeinen Arbeitsleben teilzuhaben. Sein vernetztes, flexibles und regionales Angebot in breiter Trägerschaft fördert diese Menschen dabei, eine dauerhafte Beschäftigung aufzunehmen und auszuüben.

Integrationsfachdienst, Holzmarkt 8, 79098 Freiburg, Telefon (07 61) 368 94-500, ifd@ifd-freiburg.de, www.ifd-bw.de

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS)

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) zeichnet beispielhafte behindertenfreundliche private und öffentliche Arbeitgeber aus, um deren herausragendes soziales Engagement zu würdigen und publik zu machen. Die Jury ist mit Vertretern von Gewerkschaft, Arbeitgebern, VdK und KVJS besetzt. Jedes Jahr werden landesweit vier bis fünf Arbeitgeber ausgezeichnet.

Die Preisträger 2013 Kategorie "Beispielhaft behindertenfreundlicher Arbeitgeber"

Bundesweite Studie zur Sozialbilanz (SROI) von Werkstätten für behinderte Menschen

Sozialkampagne 2009Hier fehlt einer

 

Behindertenfreundliche Betriebe in Freiburg:

Maertin & Co AG

Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.

Green City Hotel Vauban

Haus & Halt, Freiburg

... und in der Regio:

Hofgut Himmelreich, Kirchzarten        

Haus & Garten, Kirchzarten

Café Mitnander, Eichstetten / Kaiserstuhl

InfoPunkt am Stadtbahnhof Freudenstadt

s.a. Unbehindert miteinander

Behinderte Arbeitssuchende haben es schwer in Baden-Württemberg

Wer als Behinderter im Südwesten arbeiten will, hat es nach Auffassung des Landesbehindertenbeauftragten besonders schwer. Ausgerechnet in dem reichen Bundesland drücken sich Unternehmen gerne vor der Einstellung von Menschen mit Handicap, kritisierte Gerd Weimer. Mehr als 50 Prozent der Betriebe, die laut Gesetz Behinderte beschäftigen müssten, "kaufen sich frei".

Von den 20 Dax-Unternehmen, die im Land vertreten seien, erfüllten gerade sieben die vorgeschriebene Beschäftigungsquote von fünf Prozent. "Die gute Wirtschaftslage geht an Menschen mit Behinderung komplett vorbei", sagte Weimer.

Auch die Landesverwaltung, mit 240 000 Stellen größter Arbeitgeber im Südwesten, sei kein gutes Vorbild. "Die erfüllen mit 5,1 Prozent ihre Quote haarscharf." Außerdem müssten gerade die öffentlichen Arbeitgeber, Städte und Gemeinden, mit gutem Beispiel vorangehen; ebenso richtete Weimer einen flammenden Appell an die Privatwirtschaft. "Leute, schaut euch um: Es gibt doch Unternehmen, die sich vorbildlich verhalten." Wenn dies unterbleibe, "muss der Gesetzgeber tätig werden".

Gemeinsam mit seinen 15 Kollegen der anderen Bundesländer fordert er eine Beschäftigungsquote von sechs statt fünf Prozent. Außerdem müsse die sogenannte Ausgleichsabgabe, mit der Unternehmen sich von der Beschäftigung Behinderter freikaufen können, drastisch erhöht werden. Im Durchschnitt könnten Unternehmen sich mit 2100 Euro jährlich freikaufen je nicht eingestelltem Behinderten. Weimer: "Das ist ein Witz."KARLSRUHE/STUTTGART (dpa)

Problematischer Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte in Deutschland

In ganz Deutschland gibt es 177.000 arbeitslose, schwerbehinderte Menschen. Obwohl sie oft eine überdurchschnittlich hohe Qualifikation mitbringen, beschäftigen 37.000 deutsche Betriebe keinen einzigen Schwerbehinderten.

Barrierefreie Arbeitsplatzgestaltung und Eingliederungsmanagement

Von vorneherein keine Barriere aufzubauen, ist der einfachste Weg, um Menschen mit besonderen Anforderungen an allen Lebensbereichen teilhaben zu lassen. Ein Leitfaden der gesetzlichen Unfallversicherung VBG beschreibt die Grundsätze der "Barrierefreien Planung und Gestaltung von Arbeitsplätzen".

Eine andere VBG-Info gibt es zum "Betrieblichen Eingliederungsmanagement". So können Arbeitsplätze für Menschen mit unterschiedlichen kognitiven und physischen Möglichkeiten zugänglich gemacht werden.

Mehr zur VBG